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Flohbefall & Flohplage

Flöhe halten keinen Winterschlaf. Es gibt sie das ganze Jahr über. Im Spätherbst und Winter vermehren sich die Flöhe in unseren Haushalten ganz besonders stark.

Warum ist das so?

Viele Hunde- und Katzenbesitzer denken in der kalten Jahreszeit nicht mehr über die Behandlung gegen einen Flohbefall nach, da sie glauben, dass die Flöhe erfrieren.

Aber Flöhe leben vor allem in der direkten Umgebung der Wirtstiere - also in unseren gut beheizten Wohnungen. Sie leben nicht auf dem Hund oder der Katze sondern sie legen ihre Eier in der Umgebung ab und gehen nur zur Nahrungsaufnahme auf das Tier.

Was bedeutet das?

Ein Flohweibchen legt bis zu 50 Eier pro Tag in der Umgebung des Tieres ab. Vom Ei bis zum erwachsenen Floh durchläuft der Floh mehrere Larvenstadien und verpuppt sich zuletzt. In jedem Entwicklungsstadium ist der Floh auf das Wirtstier also Hund oder Katze angewiesen, um zum nächsten Stadium zu gelangen.

Die Flohlarve verpuppt sich nach einigen Tagen und schlüpft nach ca. 8-20 Tagen. Der genaue Zeitpunkt des Schlupfs hängt von verschiedenen äußeren Bedingungen ab - z.B. der Umgebungstemperatur oder auch, ob ein Wirt vorhanden ist oder nicht. Bei fehlenden Anreizen aus der Umwelt kann eine Flohlarve sogar bis zu einem Jahr in seinem Kokon verharren. Erwachsene Flöhe können bis zu 6 Wochen in unseren Haushalten überleben.

Was tun bei Flohbefall?

Das wichtigste ist die Behandlung am Tier, da der Floh - wie erwähnt - in jedem Lebensstatium auf das Wirtstier angewiesen ist.

Dass heißt, dass als allererstes alle Tiere im Haushalt und in unmittelbarer Umgebung mit wirksamen Mitteln, d.h. verschreibungspflichtigen, veterinärmedizinisch zugelassenen Präparaten behandelt werden sollten.

Bei der Bahandlung am Tier muss darauf geachtet werden, dass das Päparat nicht nur die erwachsenen Flöhe sondern auch alle Vorstadien abtötet. Das gewährliesten ausschließlich verschreibungspflichtige Päparate.

In welchen Abständen welches Präparat angewendet werden muss und was bei den einzelnen Anwendungen konkret zu beachten ist, entscheidet der Tierarzt je nach Befall und Tier.

Wie wird die Umgebung behandelt?

Bei jedem einzelnen Befall muss sowohl in der ganzen Wohnung als auch an allen anderen Aufenthaltsorten des Tieres gründlich Staub gesaugt werden. Insbesondere auch Auto, Polstermöbel, Transportboxen und Teppiche dürfen nicht vergessen werden.

Wichtig: Nach dem gründlichen Staubsaugen muss der Staubsaugerbeutel sofort in einer Plastiktüte luftdicht verschlossen und dann entsorgt werden, da sich die Larven und Puppen auch im Beutel weiterentwickeln.

Teppiche, Spalten und Ritzen können auch mittels Dampfreiniger gereinigt werden. Decken, Kleidung, Hunde- oder Katzenkörbe sollten bei mindestens 60°C gewaschen werden. Dinge, die nicht gewaschen werden können, sollten mindestens für 8-12 Stunden (über eine Nacht) eingefroren werden.

Warum werden bei der Umgebungsbehandlung nicht sofort Insektizide eingesetzt?

Bei massiven Befall können selbstverständlich sofort Insektizide verwendet werden.

Jedoch sollte beachtet werden, dass selbst bei korrekter Anwendung von Insektiziden immer noch Flohlarven und/oder Flohpuppen in der Umgebung vorhanden sein können. Die meisten Insektizide haben keine oder nicht ausreichende Wirkung gegen Flohlarven und Flohpuppen.

Daher gehört im Akutfall tägliches Staubsaugen und Waschen bei mindestens 60°C zu den wichtigsten Maßnahmen.

An dieser Stelle möchten wir auch empfehlen, sich genauestens über die verschiedenen Sprays und Fogger (Vernebler) beim Tierarzt zu informieren. Bei einem bereits sehr lang andauernden Flohbefall sollte ein professioneller Schädlingsbekämpfer zum Einsatz kommen.

Gemeinsames Auftreten von Flöhen und Bandwürmern!

Flöhe tragen oft Bandwurmlarven in sich. Gelangen die infizierten Flöhe in den Magen- und Darmtrakt unserer Haustiere, kann die Bandwurmlarve in den Körper kommen.

Daher empfehlen wir bei Flohbefall auch immer die gleichzeitige Entwurmung von Hund und Katze!