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Um Wartezeiten für Sie und ihr Tier zu vermeiden, bitten wir um die Vereinbarung eines Termins. Termine werden zeitnah vergeben.

Notfälle werden selbstverständlich bevorzugt behandelt und umgehend versorgt!

Sie können uns sowohl mit dem Auto als auch mit Öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichen!

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Tierärztliche Leistungen für Hunde

Tierarztpraxis am Millerntor: Ihr Hund ist bei uns in den besten Händen!

Wenn Sie einen Hundetierarzt suchen, sind sie bei uns genau richtig. Wir sind ein Team von erfahrenen Tierärzten und legen großen Wert auf Tiermedizin auf allerhöchstem Niveau. Die optimale Versorgung unserer Patienten liegt uns sehr am Herzen und wir haben immer ein offenes Ohr für die Sorgen der Menschen, die sie uns anvertrauen.

Wir klären Sie gerne über jeden Schritt der Behandlung auf. Fragen zum Verständnis oder zu den Kosten sind jederzeit willkommen. Alle Tiere werden geduldig, liebevoll und ohne Zwang untersucht und behandelt.

Viele Hunde haben Angst beim Tierarzt. Daher empfehlen wir einen unverbindlichen Kurzbesuch im Wartezimmer, um den Hund an unsere Räume zu gewöhnen. Das nimmt ihm sehr viel von seiner Angst.

Dog

Unsere Tierarztpraxis ist so ausgestattet, dass wir die wichtigsten Untersuchungen sofort durchführen, in kurzer Zeit eine Diagnose erstellen und auch die notwendige Therapie für ihren Hund sofort einleiten können.

Auf Grund unserer Ausstattung sind wir in der Lage, jederzeit Röntgenaufnahmen zu erstellen und Ultraschalluntersuchungen durchzuführen. Unsere Laborgeräte ermöglichen die Erfassung umfangreicher diagnostischer Parameter. Gerade in Notfällen ist das die Voraussetzung dafür, weitere und eventuell lebensrettende Maßnahmen schnellstmöglich einzuleiten. In unserem Praxislabor können wir die Hämatologie, Blutzuckermessungen und Sofort-Checks der wichtigsten Organparameter durchführen. Urinuntersuchungen, Kotuntersuchungen, parasitologische Untersuchungen und einige dermatologische Untersuchungen sind bei uns möglich.

Wir bieten Ihnen und ihrem Hund eine Vielfalt von Leistungen: von einer Welpenuntersuchung bis zur Geriatrieuntersuchung im Alter, von Impfungen als Prophylaxe bis zur Behandlung von infektiösen oder internistischen Erkrankungen.

Außerdem werden Zahnbehandlungen, Wundversorgungen, Kastrationen und verschiedene Weichteiloperationen in unserer Tierarztpraxis durchgeführt. Dafür steht uns ein gut ausgestatteter OP mit Inhalationsnarkosegerät zur Verfügung.

Alternativmedizin wie Akupunktur und Physiotherapie gehört auch zu unserem Angebot.

Um die nötige Qualität sicherstellen zu können, besuchen unsere Tierärzte regelmäßig Fort- und Weiterbildungen. Engagiert kümmern wir uns um die Krankheiten unserer Patienten und nehmen uns immer Zeit für die Menschen, die uns ihre Tiere anvertrauen.

Was sollte der Hundehalter beachten?

Hunde haben je nach Größe und Alter ihre individuellen Probleme und Bedürfnisse. Wir beraten Sie gern in jeder Lebenslage ihres Hundes! Im Weiteren sind einige Beispiele von speziellen und allgemeinen Bedürfnissen und Problemen von Hunden aufgeführt:

Bei Hundewelpen sind zunächst Impfungen und Behandlungen gegen Parasiten wichtig. Der Hundewelpe sollte bei der Erstuntersuchung gründlich auf angeborene Erkrankungen untersucht werden (z.B. angeborene Herzerkrankungen, angeborene Verengungen der Atemwege, Nabelbruch oder Zahnfehlstellungen).

Die Ernährung ist vor allem beim Welpen sehr wichtig. Bedarfsgerechte Fütterung beugt späteren Erkrankungen z.B. des Bewegungsapparates vor. So kann ein zu schnelles Wachstum vermieden werden.

Der Zahnwechsel des Welpen sollte mit 6 Monaten abgeschlossen sein. Das heißt dass keine Milchzähne mehr vorhanden sind und die bleibenden Zähne keine Fehlstellung haben. In diesem Stadium ist eine Korrektur der Zahnstellung noch einfach und beugt späteren Problemen vor.Daher sollte eine regelmäßige Kontrolle der Mundhöhle durchgeführt werden.Wir beraten Sie gern ausführlich.

Jeder Hundebesitzer sollte sich mit dem Thema Kastration beschäftigen. Die Kastration der Hündin oder des Rüden kann sowohl aus haltungsbedingten als auch aus gesundheitlichen Gründen notwendig sein. Es ist ein sehr wichtiges Thema, zu dem wir Sie gern ausführlich beraten.

Gerade bei großen Hunden sollte bereits im jugendlichen Alter auf Fehlstellungen des Bewegungsapparates geachtet werden, um späteren Schmerzen durch z.B. Arthrosen vorzubeugen. Fragen Sie nach unserem physiotherapeutischen Angebot.

Bereits bei jungen aber auch erwachsenen Hunden spielen Futtermittelunverträglichkeiten, Allergien, Infektionserkrankungen oder Verletzungen eine große Rolle. Biss- oder Schnittverletzungen gehören zum Alltag.

Ältere Hunde leiden oft an Zahnstein, Zahnfleischentzündungen oder anderen Erkrankungen der Zähne. Daher sollte regelmäßig eine Kontrolle der Mundhöhle und wenn nötig eine Zahnreinigung durchgeführt werden.

Ferner treten bei älteren Hunden sehr häufig Herzerkrankungen und auch andere Erkrankungen der inneren Organe auf.

Unkastrierte Hündinnen neigen mit zunehmenden Alter zu Gebärmuttervereiterungen (Pyometra) während unkastrierte Rüden zu Veränderungen der Prostata neigen. Achten sie daher bei der Hündin insbesondere auf die Trinkmenge und beim Rüden auf Schwierigkeiten beim Harn- und Kotabsatz.

Aus diesen und anderen Gründen leitet sich die Wichtigkeit von regelmäßigen Gesundheitschecks in Form von allgemeinen jährlichen Untersuchungen (klinische Untersuchung) ab, welche wir routinemäßig bei jeder Impfung ohne zusätzliche Kosten vornehmen. Durch regelmäßige Blutuntersuchungen können Verschleißerscheinungen der Organe erkannt werden: Blutzuckermessungen und/oder Messungen der Leber- und Nierenparameter lassen eine Früherkennung von Erkrankungen wie z.B. Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), Cushing und u.a. zu.

Unsere Leistungen für ihren Hund

Unsere Leistungen für Hunde umfassen im Wesentlichen:

Haben Sie einen Welpen erworben? Oder haben Sie ihren ersten Hund? Wir stehen Ihnen gerne mit einer ausführlichen Beratung über Impfungen, regelmäßige Entwurmung / Parasitenprophylaxe, Zahnwechsel, Kastration, Mikrochip, EU-Heimtierausweis und Fütterung zur Verfügung. Es erfolgt dabei auch immer eine allgemeine Untersuchung ihres neuen Familienmitglieds.

Der erste Besuch mit einem Welpen ist ein ganz besonderer Termin bei dem wir uns besonders viel Zeit nehmen. Eine ausführliche Beratung sowie eine gründliche Untersuchung auf angeborene oder erworbene Krankheiten sind besonders wichtig. Vereinbaren Sie also rechtzeitig einen Termin, damit wir genug Zeit für die Untersuchung und die Beratung haben.

Wir raten bei Hunden zu einer guten Grundimmunisierung, d.h. eine Impfung im Alter von 8, 12, und 16 Wochen, sowie danach einer jährlichen Auffrischung. Auf diese Weise ist ihr Hund optimal gegen verschiedene Krankheiten geschützt.

Die Erstimpfung findet in der Regel bei Welpen statt. In den Impfpass werden alle Impfungen eingetragen, damit Sie immer wissen wann die nächste Impfung fällig ist. Außerdem erhalten Sie von uns rechtzeitig eine Erinnerung.

Die jährliche Impfung bietet Gelegenheit im Rahmen der vorhergehenden, gründlichen Untersuchung den Gesundheitszustand des Patienten zu überprüfen. Wir arbeiten mit modernen Impfstoffen, nach neuestem Stand der Wissenschaft. Das Impfschema richtet sich nach den Empfehlungen der internationalen Impfstoffkommission und wird individuell den Bedürfnissen des Patienten angepasst.

Für den Hund werden folgende Impfungen empfohlen: Staupe, Hepatitis canis, Parvovirose, Parainfluenza, Leptospirose und Tollwut.

Wir empfehlen folgendes Impfschema:

Alter Impfung
8. Lebenswoche Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose und Parainfluenza
12. Lebenswoche Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose, Parainfluenza und Tollwut
16. Lebenswoche Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose, Parainfluenza und Tollwut

In den folgenden Jahren eine jährliche Auffrischung der Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose und Parainfluenza. Tollwut im ersten Jahr nach 12 Monaten, danach je nach Hersteller alle 12-36 Monate. Gerne beraten wir Sie und erstellen mit Ihnen ein individuelles Impfschema für ihr Tier. 

In besonderen Fällen – vor allem bei Zucht- und Jagdhunden – ist es erforderlich gegen Borreliose und/oder intranasal gegen Bordetella bronchiseptica zu impfen. Bei regelmäßigen, längeren Aufenthalten in Endemiegebieten ist es sinnvoll gegen Leishmaniose zu impfen. In diesen Fällen bitten wir um telefonische Voranmeldung.

Parasiten bedrohen die Gesundheit ihres Hundes. Sie können Krankheitserreger übertragen oder selbst Erkrankungen auslösen. Daher ist eine regelmäßige und wirkungsvolle Parasitenbekämpfung sehr wichtig. Leider wirken Präparate gegen Würmer nicht vorbeugend. Daher sollte regelmäßig entwurmt werden.

Typische äußere Parasiten sind Flöhe, Zecken, Läuse und Milben. Gegen Flöhe und Zecken gibt es spezielle Mittel (z.B. Spot-on-Präparate und Tabletten), die den Befall verhindern. Um die Verbreitung von  Milben und Läusen zu verhindern, sollten Liegekissen, Decken, Bürsten und Halsbänder sauber gehalten und regelmäßig gereinigt werden. Haben Milben, Läuse oder Flöhe das Tier bereits befallen, werden in der Regel Präparate zum Baden oder auch Spot-on-Präparate angewendet.

Bandwürmer, Hakenwürmer, Lungenwürmer, Peitschenwürmer und Spulwürmer zählen zu den inneren Parasiten. Einige der Parasiten, die unsere Tiere im Magen- Darm Trakt mit sich tragen, können auf den Menschen übertragen werden (Zoonose). Dies geschieht häufig bei sehr engem Kontakt zum Tier, vor allem Kinder, ältere und auch immungeschwächte Menschen sind besonders von einer Ansteckung betroffen. Wir empfehlen daher eine regelmäßige Entwurmung (mind. 4x pro Jahr) oder regelmäßige Kotuntersuchungen ihres Tieres. Leider wirken Wurmkuren nicht vorbeugend. Daher ist eine regelmäßige Entwurmung notwendig damit nie ein starker Befall möglich ist.

Die Prophylaxe gegen Endoparasiten hängt vom Alter und der Haltungsform des jeweiligen Tieres ab. Das heißt je jünger das Tier und je stärker der Kontakt zu Artgenossen, desto häufiger sollten sie gegen Endoparasiten behandelt werden, da die gängigen Medikamente keine oder eine kaum vorbeugende Wirkung haben.

Daraus ergibt sich folgendes Behandlungsschema für Hunde ab dem Welpenalter:

Alter Behandlung
ab der 2. Lebenswoche 14-tägige Behandlung mit geeigneten Präparaten (um den Entwicklungszyklus z.B. bei häufig anzutreffenden Spulwürmern zu unterbrechen)
ab der 12. Lebenswoche monatliche Behandlung mit geeigneten Präparaten (Welpe nimmt sehr viele Wurmeier auf)
ab dem 6. Lebensmonat prophylaktische vierteljährliche Behandlung mit geeigneten Präparaten, alternativ vierteljährliche Kotuntersuchung (daraus ggf. resultierende Behandlung)

Dieses Behandlungsschema gilt für vollständig gesunde Tiere. Bei Diarrhoe (Durchfall) oder anderen gastrointestinalen Beschwerden empfehlen wir eine sofortige Kotuntersuchung und daraufhin eine Anpassung des Behandlungsschemas.

Bitte beachten Sie, dass Parasiten wie z.B. Giardien und Kokzidien durch "normale" Wurmkuren nicht abgedeckt sind. Entsprechende Diagnostik bieten wir unserem Praxislabor an. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch. Weitere Informationen finden sie in der Leitlinie zur Impfung von Kleintieren der Ständige Impfkommission Vet. (StIKo Vet.).

Viele Menschen glauben heute noch, dass Hündinnen sterilisiert und Rüden kastriert werden. Das stimmt so nicht: beide Geschlechter werden üblicherweise kastriert. Die Kastration ist die chirurgische Entfernung der Keimdrüsen. Das sind bei der Hündin die Eierstöcke und beim Rüden die Hoden. Die Sterilisation hingegen ist die bloße Trennung der Eileiter bzw. Samenleiter, welche keinen Einfluss auf das Sexualverhalten der Tiere hat.

Eine Kastration macht einen Hund unwiderruflich unfruchtbar. Weil die Keimdrüsen entfernt werden, wird die Produktion der Sexualhormone stark reduziert. Somit werden auch Verhaltensweisen verringert die mit den Sexualhormonen in Verbindung stehen.

Kastration bei der Hündin
Die häufigsten Gründe für die Kastration der Hündin sind unter anderem die Unterdrückung der Läufigkeit und damit die Vermeidung von Trächtigkeit. Auch wird die Hündin nach einer Kastration nicht mehr scheinschwanger.

Auch um bestimmten Tumorarten und Entzündungen der Gebärmutter vorzubeugen (z.B. Pyometra), ist eine Kastration wichtig.

Jedoch ist es so, dass die Verminderung von Mamatumoren nur dann gegeben ist, wenn rechtzeitig kastriert wurde! Nach der dritten Läufigkeit hat eine Kastration keinen nennenswerten Einfluss mehr auf dieses Risiko. Eine Kastration der Hündin vor der zweiten Läufigkeit vermindert das Risiko von Mamatumoren deutlich, während eine Kastration vor der ersten Läufigkeit das Risiko auf ein Minimum reduziert.

Die Kastration bringt aber auch Nachteile. Kastrierte Hündinnen neigen stärker zu Gewichtszunahmen und es kann zu Fellveränderungen (vor allem bei langhaarigen Hunden) und selten zu Harninkontinenz kommen. Die Harninkontinenz ist mit Medikamenten sehr gut behandelbar.

Wir klären sie gern im persönlichen Gespräch über alle Vor- und Nachteile einer Kastration auf.

Von der hormonellen Unterdrückung der Läufigkeit raten wir regelmäßig dringend ab. Die sogenannte Läufigkeitspritze hat so starke Nebenwirkungen, dass fast alle Hündinnen davon sehr schwer krank werden. Häufig bekommen sie schon einige Wochen nach der Spritze eine Gebärmuttervereiterung.

Kastration beim Rüden
Rüden werden oft kastriert um unerwünschtes Verhalten zu verhindern. Grundsätzlich beeinflusst die Kastration nur Verhaltensweisen, die dem Sexualverhalten zuzuordnen sind. Ein Rüde mit Erziehungsproblemen wird auch nach der Kastration weiter Probleme machen!

Die Fortpflanzungskontrolle (Verhinderung ungewollter Trächtigkeiten) als Grund für die Kastration spielt bei uns eine eher untergeordnete Rolle. Bei streunenden Hunden ist sie aber ein wichtiger Beitrag zum Tierschutz.

Es gibt aber auch medizinische Gründe, die eine Kastration notwendig machen können. Dazu gehören Kryptorchismus (Bauchhoden, ein- oder beidseitig), Prostataerkrankungen, Hodentumore und Perianaldrüsentumore (Drüsen in der Umgebung des Afters).

Vorteile: Der Rüde kann keine Hündinnen mehr decken und es kommt zu keinen ungewollten Trächtigkeiten. Kein Jaulen, Bellen oder Davonlaufen mehr, wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind. Vorbeugung verschiedener Krebserkrankungen.

Nachteile: Wie bei der Hündin kann auch beim Rüden die Kastration zu Fellveränderungen und Gewichtszunahme führen. Reduzierte Futtermengen oder ein kalorienreduziertes Diätfutter beugen Fettleibigkeit vor. Auch gibt es das Risiko auf Harninkontinenz, was allerdings wie bei der Hündin sehr gut behandelt werden kann.

Beim Rüden ist zusätzlich eine hormonelle Kastration durch einen Kastrationschip für einige Monate möglich.

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch über die Vor- und Nachteile der Kastration eines Rüden.

Die Ernährung ihres Hundes sollte ausgewogen und bedarfsgerecht sein. Das Futtermittel sollte an die Lebensphase, die Rasse und an eine mögliche Erkrankung angepasst sein. Bei bestimmten Erkrankungen, wie Futtermittelallergie, Futtermittelunverträglichkeit, Harnkristallbildung, Diabetes oder Niereninsuffizienz werden im Vorfeld genaue Untersuchungen durchgeführt, um Spezial-Futtermittel gezielt einzusetzen. Viele Krankheiten können auf diese Weise verlangsamt werden, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Die Tierärzte und Tierarzthelferinnen unserer Praxis sind auf diesen Gebieten geschult. Ob normale Ernährung, spezielle Diätetik oder selbst zubereitete Kost: wir beraten und unterstützen Sie gerne!

Beispiele von hochwertigen Futtermitteln:

Rationsberechnung (auch für BARF):

Der Mikrochip (Transponder genannt) ist ein elektronisches Mittel zur Kennzeichnung von Tieren. Der Chip wird auf die linke Halsseite unter die Haut implantiert. Die Implantation geht einfach und schnell, es ist keine Betäubung notwendig. Die auf dem Chip gespeicherte Transpondernummer (jede Kennnummer ist weltweit einmalig) besteht aus 15 Stellen und kann mit allen üblichen Lesegeräten abgelesen werden.

Wenn Sie ihr Tier bei grenzüberschreitenden Reisen innerhalb der EU mitführen, benötigen Sie einen sogenannten EU-Heimtierausweis (der "blaue Ausweis"). Es handelt sich hier um ein amtliches Dokument. Die Voraussetzung für die Ausstellung eines solchen Ausweises ist ein mit einem Mikrochip gekennzeichnetes Tier. Ebenfalls benötigt ihr Hund eine gültige Tollwut-Schutzimpfung (der Schutz wird erst 30 Tage nach der Impfung als gültig angesehen; die Dauer des Impfschutzes variiert je nach Hersteller zwischen 12-36 Monaten; frühestens möglich mit 12 Wochen).

Außerhalb der EU (dazu gehört auch die Einreise aus einem Nicht-EU Land in ein EU Land) gelten andere Bestimmungen. Gerne informieren wir Sie über die aktuellen Bestimmungen.

Wir möchten, dass ihr Hund ein langes und vor allem gesundes und schmerzfreies Leben genießen kann! Dadurch, dass unsere Haustiere heute in der Regel sehr hochwertige Futtermittel erhalten und ähnlich wie bei uns Menschen auch die medizinische Versorgung insgesamt sehr viel besser geworden ist, werden auch sie heutzutage immer älter. Dies bringt leider auch mit sich, dass sie mit zunehmendem Alter ein erhöhtes Risiko für bestimmte Erkrankungen und Funktionseinschränkungen entwickeln. Früh erkannt lassen sich viele dieser Alterserscheinungen und Erkrankungen jedoch gut behandeln oder zumindest in ihrem Fortschreiten bremsen. Daher ist es von größter Bedeutung, dass bei Hunden ab einem Alter von ca. 8 Jahren (bei großwüchsigen Hunden ab 6 Jahren) eine regelmäßige Kontrolle des Gesundheitszustandes stattfindet.

Typische Erkrankungen, die unseren Hunden mit zunehmendem Alter Probleme bereiten, sind Herz-Kreislauferkrankungen, Arthrosen und Bewegungsprobleme, verschlechterte Organfunktionen insbesondere von Niere und Nebenniere, Prostata- und Gebärmuttererkrankungen, Zahnprobleme, hormonelle Probleme: u.a. Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion und die Neigung zu Krebserkrankungen.

Meist sind beginnende Beschwerden von außen nicht unbedingt sofort zu erkennen. So können beispielsweise Herz- oder auch Nierenerkrankungen schon über lange Zeit bestehen, bevor Sie als Besitzer bemerken, dass ihr Tier krank ist. Eine so genannte geriatrische Vorsorgeuntersuchung kann solche Erkrankungen aber schon zu einem sehr viel früheren Zeitpunkt aufdecken, so dass auch eine gezielte Therapie frühzeitig möglich ist. Ziel der Behandlung ist es dabei, dem Tier eine lange Lebensdauer bei guter Lebensqualität zu ermöglichen. 

Die geriatrische Vorsorgeuntersuchung umfasst einerseits die klinische Allgemeinuntersuchung. Hier werden Augen, Ohren, Maulhöhle, Herz, Lunge, Haut und Haarkleid untersucht und kontrolliert. Andererseits gibt es die Möglichkeit einer Blutprobe, mit der die wichtigsten Organfunktionen abgeklärt werden können. Die Leber- und Nierenwerte werden kontrolliert, sowie die Zuckerwerte und Schilddrüsenfunktion. Zusätzlich können eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes und eine Röntgenaufnahme vom Brustkorb helfen, Tumore früh zu erkennen und damit besser behandeln zu können.

Was können Sie selber tun?

  • Monatlich wiegen: langsamer Gewichtsverlust oder langsame Gewichtszunahme wird sonst oft erst spät wahrgenommen (zum Wiegen können Sie gerne bei uns vorbeikommen).
  • Trinkmenge kontrollieren: viele Erkrankungen gehen mit einem vermehrten Durst einher
  • Futteraufnahme beobachten: sowohl vermehrter, als auch verminderter Appetit können Hinweise auf Krankheiten sein
  • Aktivität beobachten: hinter einem deutlichen Leistungsabfall innerhalb kürzerer Zeit kann mehr als nur das Alter stehen

Möchten Sie eine geriatrische Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen, vereinbaren Sie bitte einen Termin. Bitte beachten Sie, dass ihr Hund vor der Blutuntersuchung ca. 10 Stunden nüchtern sein muss. Der Termin ist bis 18:00 Uhr möglich.

In unserem gut ausgestatteten Praxislabor können wir alle wichtigen und für die Untersuchung ihres Hundes notwendigen Parameter bestimmen. So können wir unter anderem Blutuntersuchungen, Urinuntersuchungen, Kotuntersuchungen, parasitologische Untersuchungen und einige dermatologische Untersuchungen durchführen, unmittelbar auf das Krankheitsbild ihres Hundes reagieren und die notwendige Therapie einleiten.

Die Röntgendiagnostik ist eine weitere wichtiges Instrument, welches für ihren Hund bereit steht. Durch Auswertung der Röntgenbilder können u.a. Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Fehlstellung der Hüfte (Hüftsysplasie), Fehlstellung des Ellenbogens (Ellbogendysplasie), Gelenksverschleißerscheinungen (Arthrosen und Spondylosen), Knochenhautentzündungen (Osteomyelitis), Knochenbrüche (Frakturen) oder andere Veränderungen) erkannt werden. Auch eignet sich die Röntgendiagnostik zur Darstellung von Weichteilen, so dass eine Tumor- und Fremdkörpererkennung erleichtert und die Herzdiagnostik unterstützt wird.

Die Ultraschalldiagnostik der Bauchhöhle (Abdomen) zur Erkennung von Organveränderungen, Tumoren und Trächtigkeiten oder speziellen Krankheiten wie beispielsweise einer Gebärmutterentzündung (Pyometra) ist ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Diagnostik.

Zu speziellen Ultraschalluntersuchungen – insbesondere zu Herzultraschalluntersuchungen (Echokardiograpie) – kommt unsere Kardiologin und Ultraschallspezialistin in unsere Praxis.

Für die notwendigen Zahnbehandlungen haben wir eine gut ausgerüstete Zahnstation. Sowohl die Extraktion persistierender Milchzähne beim Welpen als auch die Reinigung der Zähne von Zahnstein mit gründlicher Politur und die Extraktion erkrankter Zähne gehören zu unserem Standardangebot.

Die auch hier notwendige Sedation passen wir den Bedürfnissen und dem Gesundheitszustand des Patienten an, um höchstmögliche Sicherheit zu bieten.

Unser mit mit Inhalationsnarkose und Narkosemonitoring ausgestatteter OP ermöglichst es unseren erfahrenden Weichteilchirurgen, das Narkoserisiko auf ein Minimum zu beschränken, so dass neben jungen auch ältere und alte Hunde sicher operiert werden können (z.B. Kastration, Tumoroperation, Versorgung von (Biss-) Verletzungen).

Für ältere Hunde und andere Schmerzpatienten bieten wir unter anderem auch Akupunktur und Physiotherapie an.

Reisebestimmungen für Hunde

Auszüge aus den Reisebestimmungen für Hunde finden Sie hier.